Die sind ja dufte

So vielfältig sind Duftpelargonien!

Dass Duftgeranien, auch Duftpelargonien genannt, echte Nasenwunder sind, das ist bekannt und ihr Name verrät es. Dass aber die Vielfalt der Duftgeranien auch nuanciert würzende Küchenkräuter sind, das erstaunt dann doch die Kräuterfan-Gemeinde.

Zu den in Duftgeranien zu findenden Duftnoten zählen auch Aromen beispielsweise von Apfel, Balsam, Erdbeere, Haselnuss, Ingwer, Karotte, Kokos, Limette, Mandel, Muskatnuss, Orange, Pfefferminze, Rose oder Zitrone. Je nach Würzkomponente, bieten sich denn auch verschiedene Küchennutzungen an. Die Briten beispielsweise legen mit nach Apfel-Minz duftenden Geranienblättern die Kuchenform aus, in der sie einen Apfelkuchen auf Mürbteig- oder Bisquitbasis backen – aromatisiert wonderful! Nach dem Backen entfernt man die Blätter.

Mit duftenden Geranienblättern lässt sich Zucker aromatisieren, lassen sich Obstsalate, Kräuteressige und Vinaigretten verfeinern, lassen sich Gelees würzen und Fruchtpunschgetränke. Sogar Pelargonien-Pralinées gibt es – und Duftpelargonien-Schnaps! Doch auch in der deftigen Küche sind die Aromawunder überraschend nützlich. So gibt es Sorten, die zur Geflügelsuppe passen, solche für Fischgerichte oder Lamm und – wer es lieber vegetarisch orientiert mag, für Grünkernsalat oder Weiße Bohnen-Salat.


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